„29. April“ „Ein weiterer Kalender“, der nur in Japan existiert – Name des Showa-Tages und der Ära

Am 29. April feiert Japan die Goldene Woche, einen Nationalfeiertag, der den Beginn eines langen Feiertags markiert.
„Showa nein Hallo“. Dieser Feiertag, der auf den Geburtstag von Kaiser Showa zurückgeht, ist eng mit der „Gengo“-Methode zur Zeitzählung verbunden, die Japan als einziges Land der Welt weiterhin kontinuierlich anwendet.

🗓️ Name der Ära – „Ein weiterer Kalender“, der nur in Japan verbleibt

Das Jahr 2025 im westlichen Kalender entspricht „Reiwa 7“ in Japan. In Japan wird parallel zum westlichen Kalender (Gregorianischer Kalender) offiziell ein einzigartiges chronologisches System namens „Gengo“ verwendet, das mit der Inthronisierung des Kaisers geändert wird.

Der Ursprung des Epochennamensystems geht auf die Taika-Ära im Jahr 645 zurück. Obwohl dieses System in China eingeführt wurde, haben alle Länder, die Epochennamen verwendeten, einschließlich China, Vietnam und der Koreanischen Halbinsel, diese abgeschafft, und Japan ist das einzige Land, das weiterhin Epochennamen als nationales System verwendet.

Die Epochennamen seit der Neuzeit sind Meiji (1868–1912), Taisho (1912–1926), Showa (1926–1989), Heisei (1989–2019) und das aktuelle Reiwa (2019–).
Japaner verwenden den westlichen Kalender und den Namen der Ära in ihrem täglichen Leben unterschiedlich, und der Name der Ära steht auf Führerscheinen und offiziellen Dokumenten, und Ausdrücke wie „geboren in der Showa-Ära“ und „aufgewachsen in der Heisei-Ära“ werden in Gesprächen natürlich verwendet, um Generationen auszudrücken.

Wichtige Punkte, die es zu verstehen gilt

Dies sind Punkte zum Verständnis des Showa-Tages und der Namenskultur der Ära.

  • Die Showa-Ära:Showa ist der Name mit der längsten Epoche in der modernen japanischen Geschichte und dauerte 64 Jahre von 1926 bis 1989. Die turbulente Geschichte von Krieg und Niederlage, Erholung von der Asche, hohem Wirtschaftswachstum und Blasenwirtschaft ist in einem Epochennamen zusammengefasst.
    Der Showa-Tag soll ein Tag sein, an dem man „über die Showa-Ära nachdenken kann, die sich nach turbulenten Zeiten erholt hat, und über die Zukunft des Landes nachdenkt.“
  • Geschichte der Feiertagsnamen:Der 29. April war Kaiser Showas Geburtstag während seiner Herrschaft. Nach dem Tod von Kaiser Showa im Jahr 1989 wurde der Name in „Greenery Day“ geändert und 2007 in den heutigen „Showa Day“ umbenannt. Unter japanischen Feiertagen ist es ungewöhnlich, dass ein Datum seinen Namen dreimal ändert.
  • So legen Sie den Epochennamen fest:Der Name der neuen Ära wird von der Regierung bei der Thronbesteigung des Kaisers festgelegt. Das Wort „Reiwa“ im Jahr 2019 stammt aus dem Vorwort zum Lied der Pflaumenblüten in Japans ältester Gedichtsammlung, Manyoshu.
    Es war üblich, aus chinesischen Klassikern zu zitieren, aber Reiwa war das erste Mal, dass ein japanischer Klassiker verwendet wurde, und dies sorgte bei seiner Ankündigung für großes Aufsehen.
  • Der Beginn der Goldenen Woche:Der Showa-Tag ist der erste Tag der Goldenen Woche (GW), Japans größtem langen Feiertag. Die gesetzlichen Feiertage dauern vom Showa-Tag am 29. April bis zum Tag der Verfassung am 3. Mai, dem Greenery Day am 4. Mai und dem Kindertag am 5. Mai. Wenn Sie an Wochentagen dazwischen bezahlte freie Tage nehmen, kann es bis zu 10 aufeinanderfolgende Feiertage geben.
    Zu dieser Jahreszeit sind Shinkansen-Züge und Flughäfen überfüllt mit Rückkehrern aus ihren Heimatstädten und Touristen, und die Autobahnen sind über Dutzende Kilometer verstopft.

🏯 „Die Atmosphäre der Zeit“, eingeprägt durch den Namen der Epoche

Für Japaner ist der Name der Epoche nicht nur eine Möglichkeit, das Jahr zu zählen, sondern auch ein Wort, das die Atmosphäre und die Werte der Epoche selbst ausdrückt. „Showa“ bezieht sich auf Mut und Menschlichkeit, „Heisei“ auf das Internet und Naturkatastrophen und „Reiwa“ auf Vielfalt und neue Lebensstile. Japaner assoziieren mit jedem Epochennamen ein gesundes Zeitgefühl.

Wenn Sie Japan um den 29. April herum besuchen, können Sie das geschäftige Treiben der Goldenen Woche hautnah erleben. Überfüllte Shinkansen-Züge, Verkehrsinformationen auf Schnellstraßen, Menschenmassen an Touristenattraktionen – das sind Erlebnisse japanischer Urlaubskultur für sich. Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in Japan Gelegenheit haben, Dokumente von Regierungsämtern oder Banken einzusehen, fällt Ihnen möglicherweise auf, dass darauf „Reiwa-Jahr“ aufgedruckt ist. Eine andere Zeitachse, die sich vom westlichen Kalender unterscheidet, hat sich natürlich in jeden Winkel der Gesellschaft integriert. Der Showa-Tag ist ein Feiertag, der die Gelegenheit bietet, Japans einzigartiges Zeitgefühl zu erleben.