Im Mai stehen 13 Yama (Yama)-Wagen mit kunstvollen mechanischen Puppen in einer Reihe in der Burgstadt Ogaki City in der Präfektur Gifu.
Ogaki Matsuri ist ein regelmäßiges Fest des Ogaki-Hachiman-Schreins, das seit über 370 Jahren stattfindet. Im Jahr 2016 wurde es als eines der immateriellen UNESCO-Kulturerbe „Berg-, Hoko- und Yatai-Festivals“ registriert. Im Jahr 2026 findet es am Samstag, 9. Mai, und Sonntag, 10. Mai, statt.
🏮 Karakuri-Puppen bewegen sich – Ein Fest, bei dem Edo-Techniken erhalten bleiben
Die Hauptattraktion des Ogaki-Festivals sind die auf 13 Autos montierten Karakuri-Puppen. Karakuri-Puppen sind Puppen, die sich mithilfe mechanischer Geräte wie Schnüre, Federn und Federn bewegen. Dabei handelt es sich um eine Technik, die während der Edo-Zeit in ganz Japan entwickelt wurde. Während des Ogaki-Festivals werden Aufführungen aufgeführt, bei denen Puppen auf einem Berg Tee tragen, Purzelbäume schlagen und ihre Masken wechseln.
Drei der Yama-Wagen haben „Karakuri“, und die restlichen zehn Wagen führen darstellende Künste und Tänze auf. Ein Highlight sind auch die Dekorationen auf jedem Berg mit Vorhängen und Schnitzereien aus der Edo-Zeit. Alle 13 Wagen haben unterschiedliche Designs und die in jeder Stadt erhaltene und überlieferte Geschichte spiegelt sich im Äußeren des Berges wider.
Der Ursprung des Festes geht auf das Jahr 1648 (erstes Jahr der Keian-Ära) zurück, als Toda Ujitetsu, der Herr der Ogaki-Domäne, dem Hachiman-Schrein 10 Ryo Yamas schenkte. Seitdem ist jede Stadt, aus der sich die Burgstadt Ogaki zusammensetzt, für den Berg verantwortlich und ist für dessen Erhaltung und Verwaltung sowie für die Weitergabe der Techniken von Generation zu Generation verantwortlich.
Punkte der Wertschätzung
Dies ist der Punkt, um das Ogaki-Festival zu sehen.
- Ein kompletter Satz von 13 Autos:Während der Festivalzeit findet eine „Hogei“-Zeremonie statt, bei der sich 13 Yama-Autos vor dem Ogaki-Hachiman-Schrein aufstellen. Der Anblick von 13 aufgereihten Autos ist ein spektakulärer Anblick und ein Fotopunkt, an dem man alle Berge auf einmal vergleichen kann.
- Karakuri-Opferzeit:Bei Zeremonien vor dem Hachiman-Schrein werden Aufführungen von Karakuri-Puppen aufgeführt. Der Mechanismus, durch den sich die Puppen bewegen, ist von außen nicht zu sehen, aber ein Techniker (Puppenspieler), der die Fäden manipuliert, geht in den Berg und bedient die Puppen. Jede Aufführung dauert etwa ein paar Minuten.
- Nacht-Bergkreuzfahrt:Wenn die Sonne untergeht, werden auf dem Berg Laternen angezündet, die eine magische Atmosphäre schaffen, die sich vom Alltag völlig unterscheidet. Der Anblick von Yamaga, der sich langsam durch die vom Laternenlicht beleuchteten Straßen der Burgstadt bewegt, ist ein Highlight, das nur nachts zu sehen ist.
- Zugang:Vom JR-Bahnhof Ogaki erreichen Sie den Ogaki-Hachiman-Schrein in etwa 10 Minuten zu Fuß. Mit der JR-Tokaido-Hauptlinie ist es etwa 30 Minuten von Nagoya entfernt, was einen Besuch des Festivals im Rahmen eines Tagesausflugs erleichtert. Essensstände säumen die Straße vom Bahnhof bis zum Festivalgelände.
🎎 Ein UNESCO-Weltkulturerbe namens „Yama, Hoko und Yatai Festival“
Das Ogaki-Festival ist als immaterielles UNESCO-Kulturerbe eingetragen und zählt zu den „Yama-, Hoko- und Yatai-Festivals“, einer Liste von 33 Festivals aus ganz Japan. Das Gion Festival, das Takayama Festival und das Chichibu Night Festival in Kyoto sind ebenfalls im selben Rahmen enthalten. Alle haben eine gemeinsame Struktur: Jede Stadt in der Region besitzt und unterhält Festwagen und Imbissstände und unterstützt so das Festival von Stadt zu Stadt.
Das Ogaki-Festival ist landesweit weniger bekannt als das Gion-Festival und das Takayama-Festival, aber die Touristendichte ist gering und man kann den Berg aus der Nähe sehen. Ein weiterer Vorteil dieses Festivals besteht darin, dass es nur 30 Minuten mit dem Zug von Nagoya entfernt ist, was es zu einem einfachen Festival macht, das man in Kombination mit Besichtigungen in Nagoya besuchen kann.